Das war das Sommertheater „Spuk unterm Riesenrad“ 2012 und 2013 konnten wir insgesamt rund 7.000 Zuschauer im Spreepark direkt unterm Riesenrad begeistern!


Wir danken allen, die Teil dieses gewagten Projektes waren und uns unterstützt haben - unser Engagement war richtig und es hat riesigen Spaß gemacht.


                           Zum zweiten unn letzten Mal:

www.spuk-im-hochhaus.de        

28.03. - 27.04.2014

Prenzlauer Promenade 152

13189 Berlin Pankow

Unser Schirmherr C. U. Wiesner: Die ich rief, die Geister...

Vor einem halben Menschenalter gab ich auch mal so was wie einen Zauberlehrling.  Meine ersten Geister hießen Emma, Otto und Rumpi. Die verbannte ich in die Gespensterbahn des Kulturparks Plänterwald und dachte mir eine ziemlich verrückte Geschichte für sie aus. Dar aus hat Regisseur Günter Meyer eine noch verrücktere Fernsehserie gemacht. Nachdem diese mit großem Erfolg gelaufen war, dachte ich: Na, schön, das wars.


Aber das Riesenrad, unter dem alles begonnen hatte, wollte nicht stillstehen. Aus der Serie wurde ein Film, und die Geister bekamen sogar Auslandspässe. Damit konnten sie eine Welt reise unternehmen, die sie in viele Länder auf vier Kontinenten führten.


Ruhe jedoch geben die Geister noch lange nicht. Sie spuken außer gelegentlich im Fernsehen auch in einem Kinderbuch, auf einer DVD, in einem Hörbuch und in einem Filmhörspiel herum. Und im Jahre 2012  trieben sie nicht nur auf den Theaterbühnen in Rostock und Dresden ihr Unwesen, nein, sie wagten sich sogar an den Ort ihrer ersten Schandtat, genau unter das große Riesenrad in dem verwilderten Spreepark, der einst Kulturpark hieß. Endlich habe ich Ruhe vor ihnen, dachte ich hinterher, aber von wegen! Sie kehren noch ein allerletztes Mal im Juni 2013 dahin zurück, kurz bevor unser Park an irgendjemand verscheuert wird.


Ich uralter Zauberlehrling bin dann wenigstens endlich die Geister los, die ich damals so leichtfertig gerufen habe. Oder? Wie ich soeben erfahre, plant die Harzer Burg Falkenstein eine Dauerausstellung mit Hexe, Riese, Rumpelstilzchen. Pech für mich – oder Glück?


Zur Not habe ich ja noch ein paar andere Geister, und die sollen, wenn es gut geht, schon um die Weihnachtszeit vor aller Augen in einem Berliner Hochhaus spuken. Die beiden Zauber-Azubis Eva-Maria Brück-Neufeld und Anne Diedering, die zweimal die Spreepark-Gespenster beschworen haben, werden dann bestimmt auch mit Jette und August fertig werden.  


C. U. Wiesner